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Versisognanti

Echo eines Fernblaues

Ein Ultramarinblau, tief und lebendig,
auf Mauern eines Traumes, einer Zeit der Friede.
Es leuchtete wie ein Juwel in Kinderaugen,
das Versprechen von Tagen ohne Grenzen.
Doch die sengende Sonne, der Regen und der Windhauch,
berührten es sanft mit zarter Liebkosung.
Nun ist es blasser, ein erstickter Seufzer,
ein verblasster Schatten dessen, was geliebt war.
Ich suche es manchmal im grauen Jetzt,
ein altes Zittern erschüttert meinen Geist.
Es ist das Echo von Lachen, ferner Gesichter,
die Berührung Hände, die einst menschlich waren.
Dieses nun verblassende Blau, nicht mehr strahlend,
doch lebt es im Herzen, ein stetes Echo.
Es ist mehr als nur Farbe, es ist ein Teil von mir,
eine goldne Erinnerung, die die Zeit nicht löscht.

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