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Versisognanti

Der schräge Kreis des Knopfes

Ein winziger Scheibe aus Perle oder Harz,
gerollt fort, ohne sein treues Band mehr.
Perfekte Rundung, stumme Medizin im Glanz,
im Schweigen einer Schublade, zerbrechlich und knallend.

Er erinnert sich an Gesten, die Finger, die hielten,
das gespannte Gewebe, eine Grenze, die entstand.
Die kleine Festung, wo Bande gewoben wurden,
eine Brücke zwischen offen und geschlossen, sein Leben pulsierte.

Nun liegt er da, ein Stern verglüht ohne Konstellation,
ein matter Spiegel eines Himmels, der nicht mehr sieht.
Wartet er auf einen neuen, unbekannten Pulsschlag,
oder nimmt er sein Sein an, klein und nackt?

In seinem Herzen durchbohrt, das Loch, das ihn band,
eine ewige Narbe eines alten Umarmens.
Und doch erhebt sich seine Essenz in dieser Leere,
ein unwichtiges Ganzes, ein endloser Raum.

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