Die aufgehaltene Mühe des Regals
Denk an das Regal, Holz, das nach Warten duftet,
leicht gekrümmt unter dem Gewicht von Welten gestapelt,
ein geduldiges Archiv von erleuchteten Nächten
und offenen Träumen, die niemals ganz enden.
Es ist nicht nur ein Halt, stumm und streng,
sondern ein Zeuge gelebter und gelesener Leben,
mit dem Rückgrat, das trägt das wahre
Gewicht der Worte, die nie ganz verloren sind.
Es trägt die Furchen der Zeit, den klaren Staub
eines vergessenen Morgens oder eines Atems,
und in seiner Stille löst sich der Faden und repariert sich
mit unvollendeten Abenteuern, mit einem tiefen Seufzer.
Es wartet auf die Berührung, die Hand, die die Erinnerung blättert,
während es in jeder Faser das leichte Echo spürt
von tausend Stimmen, einer stillen Übereinkunft
zwischen dem, was war, und dem, was noch sein muss.