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Versisognanti

Das Zittern des inversen Pols

Es ist eine Energie, die nicht zieht an,
ein kalter Widerhall, der abweist
jeden Schritt mein, jedes Ziel, das ich hab’,
und die Seele an seinem Rand klammert.
Es ist kein Metall und auch kein Strom,
sondern ein ätherischer, hartnäckiger Schatten,
eine fast stumme Opposition,
die das ganze Gefüge scharf umreißt.

Nicht nur im Nadelkopf des verlorenen Kompasses,
oder dem entgegengesetzten Ruf der Sterne,
sondern in der stillen Beharrlichkeit, die niemals bricht,
von Blättern, die tanzen in rebellischen Winden.
Es liegt im Ungesagten vor dem Gedanken,
in der Antwort, die kein wahres
Ja ist, sondern eine leichte Abweichung, ein anderer Pfad,
eine geheime, hartnäckige Anarchie.

Und in dieser Stille, in dieser sanften Verweigerung,
wo ein Code wohnt, ein anderes Gesetz.
Ein subtiles Zittern, das sich bewegt,
der inverse Pol, der die Erwartungen hält.
Es ist kein Hindernis, es ist keine Angst,
sondern die Poetik, essentiell dunkel,
die die Leere formt, das Ganze verfeinert,
und an jeder Grenze eine neue Welt erblüht.

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