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Versisognanti

Die Epidermis des Lackes

Frisch ausgebreitet, ein Puls in langsamen Flüssen,
eine Fläche schwer von Versprechen.
Das Pigment, ein flüssiger Schlaf, den man spürt,
dehnt sich und vibriert in feuchten Ungewissheiten.

Dann saugt die Luft, ein Kuss ohne Eile,
der Duft verfliegt in unsichtbare Struktur.
Eine Haut formt sich, gespannt, unvollkommen,
Erinnerung an Welle, nun zerbrechlich und empfindsam.

Der Schleier verhärtet sich, ein leichtes Siegel,
fängt die Zeit in einer matten Epidermis ein.
Nicht mehr der fließende Tanz, sondern was empfängt
das Licht, eine Hülle, eine stille Geschichte.

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