Der Zauber des Nichtweinens
Über der Welt die Wolken, stumme Reisende,
Nie kannten sie den heilenden Regen.
Sie fliegen leicht, ein weißes ew’ges Lächeln,
Ohne die Last oder das Geschenk des plötzlichen Trostes.
Sie kennen nicht den bitteren Geschmack, noch das klare Herabfallen.
Doch ein Schatten, ein fernes Verlangen,
Ein Echo von Tropfen, ein verborgenes Bedürfnis.
Eine Sehnsucht nach dem, was nie war,
Von alten Tränen, von ew’gem „Bereits“.
Ein verpasster Schrei, ein angehaltenes Atmen,
Das Verlangen nach einem Grün, das nie gesehen wurde.