Der Staub zwischen den Buchrücken
Zwischen Seide und einem Salzmeer,
atmen die Bände, in Reih’.
Der Staub, ein Mantel fast astral,
versiegelt ihr stilles Vergehen.
Sie sprechen nicht mit Stimmen von Seiten,
vermurmeln keine längst bekannte Geschichte;
doch ein Echo von Erzählungen, von Bildern,
schüttelt sich von Buchrücken zu Buchrücken.
Sie kennen das Gewicht der Träume und die Grenze,
die jede gedruckte Schrift streift,
das Warten auf Hände, so göttlich,
die sie mit jedem Versprechen durchblättern werden.
Und in diesem unbewegten ewigen Augenblick,
zwischen Buchbindungen und vergangenen Schriften,
bewahren sie die Kälte und den Winter
von Wahrheiten, die niemals wirklich gefunden wurden.
Ein Duft von Heim, der Geruch von Tee,
der Sonnenstrahl, der einen Rand streift,
jedes ferne Rascheln, ein Grund,
das die Seiten aufnehmen, Bild um
Bild, ohne jeglichen Ton,
stille Zeugen, Wächter
einer Zeit, die ihr Herz verloren hat,
doch lebt zwischen ihren Rücken, in den Knoten.
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