Zum Hauptinhalt springen
Versisognanti

Der tanzende Mond

Auf der Stille ruht der Mond,
ein Herz aus Licht, das verblasst und vergeht,
ein sanfter Tanz auf Zeitgewässern.
Ohne Geräusch neigt es sich und biegt,
ein unsichtbarer Schlag, der alles weiß,
verwandelt die Vergangenheit in nebelhafte Erinnerung.
Und in seiner Bewegung hält die Welt inne,
gekuschelt vom ewigen Flüstern eines Traumes,
während die Zeit schweigt und die Nacht atmet.

Weitere Gedichte