Der Goldene Faden Im Nebel
Ein goldner Faden, gewebt aus einem Traum,
erstreckt sich, zitternd, durch den dunklen Schleier.
Doch der Nebel, dicht und ohne Maß,
umhüllt ihn, verdeckt ihm den Himmel.
Zwischen seinen kalten Maschen, ein schwacher Schein,
die lebendige Erinnerung an Glut und Wärme.
Er möchte frei tanzen im Wind,
Schritte zu einem reinen Horizont führen,
doch jeder Versuch, jede Bewegung,
ist ein enger Knoten, eine dunkle Zukunft.
Die grauen Maschen, eng und stumm,
ersticken den Widerhall zahler Versprechen.
So bleibt er, gefangen und leicht,
ein goldner Blitz in einem Mantel Grau.
Der Nebel verbirgt ihn, doch löst ihn nicht auf, trinkt ihn nicht,
der stille Wächter dieses heiligen Wunder.
Und wartet vielleicht darauf, dass ein Strahl den Schleier zerreißt,
um erneut zu fliegen, zu einem fernen Himmel.