Der stille Pakt der Parallelen
Sie berühren sich nie, doch sie existieren,
zwei parallele Linien, ein Schicksal nebeneinander.
Sie messen die Welt mit Schritten, die beharren,
ein gemeinsamer Pfad, der niemals ermüdet.
Sie halten einen Schatten unsichtbaren Raumes,
eine genaue Distanz, nie brüchig, nie unterbrochen,
ein ewiges Versprechen, ein Band unwiederholbar,
jeder Punkt streng zum anderen geführt.
Sie suchen nicht Umarmung, Fusion, die Brücke,
noch den bitteren Schwindel eines gemeinsamen Punktes.
Ihre Geschichte ist auf einen endlosen Berg geschrieben,
ohne Ende oder Anfang, unter einem Mond.
In ihrer Stille wohnt eine arkanische Kraft,
die Würde eines Randes, der nicht zerfällt,
ein ewiger Tanz, auch wenn er fern ist,
das konstante Echo eines stillen Verstehens.
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