Der Widerhall des Nie-Seins
Ich spüre einen Schleier tiefer Melancholie,
nicht für das, was war und nun vergangen ist,
doch für eine Dämmerung, die niemals die Welle sah,
ein unbekannter Pfad, den ich nie betrat.
Es ist die Sehnsucht nach einem erwarteten Lächeln,
nach Worten, die in Tagen verhallt blieben,
von einer strahlenden Zukunft, nun aufgehalten,
die ich in Träumen spann, nie Wirklichkeit ward.
Eine imaginierte Liebe, eine Reise unbegonnen,
das Profil eines Gesichts, nie getroffen,
ein anderes Ich, an einem Schicksal hing,
im ewigen Limbo einer erfundenen Zeit.
Und obwohl ich diese Vergangenheit nie berührt hab’,
trage ich die Erinnerung, einen sanften Schatten,
einer Welt, nur in Gedanken gebaut,
ein süßes Schweigen, so unwirklich wahr.