Falten der Ewigkeit
Ein trockenes Blatt, ein zartes Tuch,
liegt auf der Erde, Schild aus Rost und Gold.
Flüstert kaum leis’, unter dem weiten Himmel,
den stummen Gesang seines Schatzes.
In feinen Falten, kaum ein Hauch nur,
der Zeit eingegraben, ein Schleierklagen.
Jede Ader ein Gedächtnis, eine alte Kette,
wo der Wind erzählt vom arkanen Ereignis.
Es ist nicht nur Verfall, doch Leben hat bewahrt,
ein Echo von Sonne und frischem Tau.
Das alte Zittern, in ihr versiegelt,
von grünem Saft, eine Sehnsuchtgeschichte.
So enthüllt der Atem der Zeit sich nun,
in diesen Falten, in ihrem zarten Kern.
Die uralte Weisheit, die die Welt enthüllt,
jedes Ende ist ein Anfang, ew’ger Glanz.