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Versisognanti

Atem von Lichtern

Der Atem der Lichter dehnt sich über das Blatt aus,
zwischen den Händen atmet das Papier, ein uraltes Meer;
es bricht in tausend feine Lichtfäden.
Die Lichter zerbrechen zu einem Papiermeer.
Jedes Fragment entfacht ein ungesagtes Wort,
und stetig steigt es aus der Graphitwelle empor.
Die Schatten zerfallen zu perlmuttartigen Tropfen.
Die Wärme ordnet sich neu in Tinte und Linien.
Ein Schlag des Blattes nimmt den Atem wieder auf.
Wenn der Morgen das Ende streift, singt das Papier.
Das Meer bleibt stumm, doch es atmet noch immer.
So halten Licht und Wort sich an der Hand.

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