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Versisognanti

Duft der Zeit

Zwischen Papierrissen atmet das Salz des Meeres,
die Zeit gleitet dahin, dünn wie ein Regenschauer;
die Worte zerfallen und suchen ein Segel in der Stille,
und die Seite hält die Flut zwischen den Falten des Gedächtnisses.
Jeder Buchstabe ist ein Korn, das in der Tasche brennt,
Duft von Kompass und Algen, Erinnerung wird Meer;
die Tage gleiten wie Saiten einer ertrunkenen Gitarre,
und an den Rändern bleibt ein leuchtender Abdruck des Echos.
Der Duft windet sich durch Ritzen und salzige Staub,
die Zeit biegt sich in einem Seevogelatem;
eine Sirenenstimme flüstert, dass alles schnell verblasst,
bleibt der Spuren der Flut auf den Linien der Seite.
Dann nehme ich diese Seite, vom Meer vergessen,
ich lausche dem Pulsieren zwischen den Zeilen;
ich lasse die Zeit erneut durch meine Finger gleiten,
bis das letzte Wort schweigt, ein Duft, der nicht stirbt.

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