Der stimmlose Gesang des leeren Porzellans
Die Tasse, nun leicht, legt ihre Geschichte nieder:
Ein Schluck, der letzte, löschte jeden Dampf.
Der weiße Rand, stumm, kennt kein Gedächtnis mehr
der warmen Begegnung, der inneren Glut.
Doch eine Welle vibriert, ein fast arkanes Echo,
im Porzellangehäuse, zart und glänzend.
Es ist kein Abschiedslied, kein trügerlicher Schmerz,
doch der diskrete Puls einer Anwesenheit des Fehlens.
Es ist die bloße Resonanz eines Raumes, der war,
das innere Muster, das nie zuvor gehört ward,
das seine Form enthüllt dem Nichts, das es hielt aufgehoben,
ein kurzes Flüstern, ein Geheimnis, das verweilt.
Erläuterung und Analyse zu „Der stimmlose Gesang des leeren Porzellans“ lesen