Nebel des Alphabets
Ein gesponnener Nebel webt Träume auf gefundene Dinge,
erloschene Gleise und faltige Sitze bewahren die Erinnerung,
der Bahnhof atmet langsam, wie ein eisernes Herz, das erinnert.
Der Faden gleitet durch tote Uhren und verblasste Schilder;
wandelt Signale in Tinteblätter um,
entsteht ein geheimes Garten der verlorenen Alphabete.
Die Buchstaben blühen auf, A, B, C, Namen verborgen zwischen Rissen und Wind;
jedes Zeichen keimt zwischen Schienen und Stahlblättern,
Worte wachsen wie Gras zwischen den Gleisen, leicht und hartnäckig.
Beim Eintreten wird das Unbekannte zum Zuhause, Verlassen gibt dem Garten Platz;
das gefundene Alphabet duftet nach Kupfer und Papier,
und der Bahnhof, nun geheim, bewahrt Träume, die still reisen.