Tinte zwischen den Fingern
Die Tinte der Wolken gleitet durch die Finger der Zeit.
Sie schreibt feine Linien auf Handflächen, die auf Erinnerung warten.
Das Viertel atmet, gezeichnet von unsichtbaren Karten.
Erinnerungen öffnen sich wie Fenster auf Straßen, die nicht existieren.
Die Tinte zeichnet Erinnerungen auf die unsichtbaren Karten der Stadt.
Jede Kreuzung wird zu einem Datum, jeder Laternenmast eine Signatur.
Wenn die Sonne den Staub berührt, verraten die Linien neue Routen.
Und doch bleibt die Stadt hier, Erinnerung wartend auf eine Signatur.
Wir gehen mit Fingern, die noch von der Zeit befleckt sind.