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Versisognanti

Stille zwischen den Rissen

Zwischen den Rissen der Wand wächst die Stille,
das Haus ruft nicht mehr nach Namen.
Nur der Staub spricht, langsam und fein,
und jede Zeit zerfällt zu stummem Gemüt.
Die Risse werden Wurzeln eines langsamen Waldes,
Blätter der Erinnerung, die aus dem Boden sprießen.
Die Decke birgt ein altes Zittern,
während die Luft sich weitet wie ein Echo-Tal.
Kein Wort, nur ein Gemurmel durch die Räume,
ein Flur, der atmet, Stämme und Flechten.
Die Fenster blicken jenseits des letzten Tagesstrichs,
und das Haus träumt von dem, was es nicht mehr sagte.
So wächst die Stille, grün und schwer;
jeder Riss ein Weg ins Vergangene.
Wenn die Tür nachgibt, ist es die Erinnerung, die eilt,
und das Haus sich weitet, ein Wald von Zaubererinnerungen.

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