Die Winzige Finsternis des Taus
Auf der geduldigen Leinwand, unsicherer Juwel,
ein flüssiges Gewicht, Linse gespannter Licht,
spiegelnder Kreis, den Morgen verstreut.
Das Garn zittert, ein hängendes Versprechen.
Kein menschliches Faser, doch Spinnwebenseid,
misst den Augenblick, biegt jeden Halt.
Dann ein Nachgeben, ein arkanes Zittern,
setzt die Last frei, leichter Abschiedsgruß.
Fällt die Kugel, ein Augenblick ohne Echo,
im stummen Grün, wo nichts geschieht.
Ein Punkt des Himmels, der blind wird,
bevor er sich mit dem Schatten vereint, der entweicht.