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Versisognanti

Die leere Karte

Die Karte ist ein Haus ohne Türen.
Auf Seiten Korridore, wo kein Wind weht.
Hier beginnt der Traum, hier weißt du schon erinnern.
Die leeren Räume zeichnen minimale Pfade.
Jede Linie ist ein Gedächtnis, das sich öffnet und entweicht.
Ein Ticken der Uhr ist der Kompass des Weges.
Die Küche ist eine Erinnerung, die nicht mehr kocht.
Das Schlafzimmer ein Schleier von Lichtern, die niemals angehen.
Auf dem Boden Fußspuren, die nicht zurückkehren.
Doch die Karte atmet, wenn du die Augen schließt.
Pfade kehren zwischen Traum und Gedächtnis zurück, mit neuen Namen.
Und du bleibst am Rande, bereit sie erneut zu durchqueren.

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