Wind über städtische Träume
Der Wind ist ein Kompass ohne Norden
der die Geographie der Träume neu schreibt
auf das Meer der Stadt, wo Zement eine Welle ist
und die Laternen reimen zwischen Lichtwellen.
Jede Straße enthüllt neue Ufer des Verlangens
die Bürgersteige dehnen sich wie Papiertrecks aus
die Brücken biegen sich zu Segelbogen
und das Wasser der Taschen singt Geheimnisse.
Wir gehen mit Karten im Herzen, lauschend dem Hauch
der Namen und Grenzen mit jedem Atemzug wandelt
bis die Stadt zu Meer wird in einer Seite
und die Geographie der Träume bleibt in Bewegung.