Das Herz der Zeit
Das Ticken verliert sich im Wind,
träumt davon, nichts zu sein,
es entwirrt sich durch Träumefinger,
sehnt sich, dem Jetzt zu entfliehen.
Jede Sekunde, eine flücht’ge Welle,
in der Stille, die nicht lauscht,
sein Schlag wird zum Atemzug,
im Wunsch, etwas anderes zu sein.
Es schwankt zwischen den Minuten, ein wandernder Sphinx,
vergebens sucht es Halt in der Ewigkeit,
doch die Zeit gleitet vorbei, subtil und unachtsam,
lässt einen Nachhall aus Verlangen und Bedauern.
Im Herzen einer Uhr, verborgen,
geht eine Seele verloren in ihrem eigenen Schlag,
träumend nur ein Augenblick zu sein,
bevor die Zeit alles versiegt.