Zum Hauptinhalt springen
Versisognanti

Schneetanz

Im Schweigen erwacht ein leichter Flockenlicht,
seufzt im Nichts, streicht unsichtbare Luft,
ein weißes Flüstern, das die Zeit nicht hält,
im geheimen Fluss eines vergehenden Moments.
Leicht wie ein Traum durchquert es die Äonen,
eine schwache Berührung in einem stummen Herz,
verliert sich in den Falten des stillen Universums,
lassend ein Stück verborgener reiner Magie.
Ein versteckter Ballett im Atem der Welt,
unbesiegbar, flüchtig, zerbrechlich wie Stille,
sein unsichtbarer Rhythmus tanzt ohne Ende,
und im Herzen des Schnees wird alles still und wandelt.
So löst sich der Flockenstaub, unsichtbar doch lebendig,
im geheimen Dialog zwischen Luft und Ewigkeit,
eine Melodie gespannt zwischen Vergangenheit und Jetzt,
die flüstert, dass auch die Leere ein Tanz sein kann.

Weitere Gedichte