Atem auf dem Weg
Der Atem eines Hauses auf dem Weg streicht über Schneedecken,
lässt feine Spuren auf die Erinnerung vergessener Gassen,
und die Stadt hält den Atem an, neugieriger Zuschauer.
Die Türen biegen sich wie Glaslippen und atmen Zeit aus,
die Korridore verlängern Schritte, die noch nicht kamen,
das Haus schreitet fort und markiert Ecken mit leichtem Reif.
Die Decke lastet mit Wind und Mond, ändert ihren Rhythmus in jedem Raum,
die Treppen richten sich aus, Eisflügel auf verblichenem Marmor,
und eine alte Ecke findet ihre vergessene Stimme wieder.
Wenn die Nacht sich neigt, breitet der Schnee seine Kalligrafie auf Erinnerungen,
das Haus rennt noch immer, hinterlässt einen weißen Streifen im Herzen der Stadt,
und wir gehen mit ihr durch Spuren, die niemals verblassen.