Der Schatten atmet und lernt zu singen zwischen kalten Ziegeln. Der Nebel umhüllt die Bauten, streichelt sie im weißen Schweigen. Eine zarte Stimme erwacht im Herzen der Stadt. Der Zement lauscht, ein Schleier aus Dämpfen, der im Hauch flattert. Jedes Fenster ist Ohr, jeder Schornstein eine stumme Note. Die Melodie breitet sich zwischen Rohren und verborgenen Erinnerungen aus. Der Atem der Schatten bleibt, singend bei dem aufgehenden Morgenlicht. Die Paläste zittern vor Licht und Regen in einem geheimen Chor. Und der Nebel applaudiert leise dem neuen Refrain.