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Versisognanti

Zeit zwischen den Vorhängen

Die Zeit atmet durch die Fäden der Vorhänge
und flüstert dem Winkel des Raumes zu,
lässt Karten von Städten emporsteigen, die nie geboren wurden,
die sanft zwischen Seide und Staub zittern.
Die Falten erzählen von Wegen, die nicht existieren,
Verzweigungen von Träumen, Lichter noch unscheinbar,
jedes Kreuz ist das Versprechen eines neuen Schicksals,
und die Luft zeichnet Namen auf leichte Wände.
Der Morgen breitet den ersten Horizont aus,
die entstehende Stadt bricht in Atmen aus Glas,
und die Zeit, neugieriger Architekt, signiert das Papier,
das morgen Haus sein kann, oder bloßer Spur.

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