Stellarischer Atem
Der Raum schweigt, doch atmet den unsichtbaren Atem der Sterne.
Der leere Raum beugt sich, stumm, dem Morgen geweiht.
Jedes Objekt erhellt sich im Gedenken der Zukunft.
Ein Stuhl wird zur Karte von Reisen, die noch nicht gelebt sind.
Eine Tasse bewahrt den Geschmack einer Stadt, die geboren wird.
Der Tisch trägt im Holz die Zeit, die bald eintreten wird.
Auf dem Glas zeichnet das Licht noch unsichtbare Pfade.
Wenn der Atem sich weitet, wird der Raum Himmel und Straße.
Jedes Ding bleibt das Versprechen eines Morgens, der mit uns atmet.