Spiegel der Seufzer
Im Fluss der Welt verliert sich ein Flüstern,
ein Gesicht verborgen in tausend stummen Wellen,
die Seele löst sich zwischen Licht und Schatten auf,
und ihr Echo verhallt ohne nach einem Ort zu suchen.
In der Wasserwelle sucht sie Zuflucht,
doch findet nur Fragmente von sich selbst,
die Reinheit des Himmels, fern und unerreichbar,
löste sich in Strömungen, die Träume forttragen.
Jeder Tropfen ein Gedanke, verstreut und blass,
ein Verlangen zu fliegen, doch an der Oberfläche festgemacht,
im wechselnden Spiegel löst sich der Sinn,
verloren im Wasser, ohne mehr Firmament.
Und so geht sie verloren, zwischen den trüben Wellen,
die wandernde Seele sucht ein klares Bild,
doch findet nur Wasser und Reflexionen einer flücht’gen Welt,
lassend das Herz fragen, ohne Antwort.