Die Exilreise des losen Fadens
Am abgelenkten Rand eines Tempels,
verliert sich ein einzelner Faden im Flug.
Er sucht kein Nest, kennt keinen Tempel mehr,
tanzt luftig, ein flüchtiger Pol.
Eine Spirale in der Luft, ohne Gewicht,
fängt einen Strahl ein, einen Mikro-Regenbogen.
Sein Pfad, zerbrechlich und gespannt,
zeichnet die Nichtsheit, ein kaum gefülltes Zeichen.
Die Wand bricht nicht, der Fels gräbt nicht ein,
es hinterlässt keinen Spuren, flüstert keinen Namen.
Nur ein Augenblick, und der Schatten verschlang es,
eine winzige Reise, ohne wie.