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Versisognanti

Der unsichtbare Pfad des verblassten Atems

In stillen Hallen, wo die Bände ruhen,
Ist nicht nur das Holz, das leise knarrt,
Noch der ausgeblutete Tintenstrahl, der Geschichten birgt,
Sondern ein Wesen, das schwebt und fern,
Webt ätherische Muster, kaum zu sehen.

Ein Geflecht aus Duftstoffen, kaum wahrnehmbar,
Von Fingern, die blätterten, von Blicken, die fehlen,
Vom verflüchtigen Tabak, von Gedanken unsprechlich
Aufgesogen vom Zeitenlauf, zwischen Seiten und Schweigen.
Das gelebte Leder, das Papier, das Tränen trank.

Die Luft selbst ein Archiv, voller unsichtbarer Düfte,
Wo jeder alte Atem seinen Platz findet,
Ein Echo ohne Ton, in Schichten unlösbar,
Von der Zeit, die vergeht und nur Spuren hinterlässt.
Es ist die verborgene Haut des Ortes, ein langsames Geheimnis,
Das im stillen Schatten sein Zentrum findet.

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