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Versisognanti

Der Sternenschatten im See

Tiefe Nacht, der See schweigt, unbewegt,
ein Tintenspiegel unter einem stummen Himmel.
Kein Hauch bricht sein bekanntes Schweigen,
nur ein Schatten wird enthüllt, ein schwaches Trauern.
Kein Feuer mehr brennt, kein Glutmehr,
der Stern einst hell und mächtig war.
Er ist gefallen, sein Glanz verblasst nunmehr,
und liegt am Grund, still, ehrfurchtsvoll.
Ein silberner Abdruck, ein äther’lich Schleier,
sein Profil streckt sich auf das ruhige Wasser.
Eine stille Erinnerung, fast ein Geheimnis,
das der See in seinem tiefen Herzen nimmt.
Und so der See, Wächter ruhig und dunkel,
erzählt ohne Stimme die ferne Geschichte.
Von einem Himmelstück, von ew’igem Vergessen,
ein erloschener Schein, ein tiefes Geheimnis.

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