Der sternenbesetzte Atem des Mooses
Das Moos, ein grüner Mantel auf dem Stein,
eine alte Seele, langsam atmet,
ist jede Tropfen von der Zeit hineingewoben,
unter den Sternen, im Geheimnis träumt.
Es sieht nicht Himmel, vom Wald bedeckt,
doch spürt es das Echo ferner Sterne.
In jedem Faden ein Verlangen verborgen,
das steigt empor, stumm, jenseits der Grenzen.
Und träumt so von Lichtern und Zaubern,
ferne Welten, prachtvolle Wohnstätten,
zwischen Wurzeln und feuchten Systemen,
ein grüner Traum, der niemals verblasst.