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Versisognanti

Der Laternenmarkt

Am Stand veranstalten die Laternen Nächte und schenken Gedächtnispüree,
sie schneiden Süßigkeiten-Gelächter in Scheiben, zerbröseln Reue trocken wie Brot,
die Vorbeigehenden berühren das Glas, kaufen den Duft eines verlorenen Nachmittags,
sie bezahlen mit Stille und erhalten Zeitstücke, die entzünden sich.
Die Laternen feilschen im Flüstern einen Sonnenuntergang für ein kaum gehütetes Geheimnis,
wer wenig hat nimmt einen Blitz, wer wagt trägt eine ganze Saison fort,
wenn der Morgen die Fensterläden zieht, zählen die Lichter ihre kleinen Schulden,
bleiben Hände, die leuchten, mit Erinnerungen gewickelt wie Karten, bereit zu verblassen.

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