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Versisognanti

Der erloschene Atem

Die ausgebrannte Lampe atmet einen Glasseufzer aus.
Sein Atem näht vergessene Träume am Rande der Nacht zusammen.
Jeder Atemzug ist ein Faden, der von Abwesenheiten wieder leuchtet.
Der Raum hält den Schatten fest und lässt kleine Lichter der Erinnerung hereinströmen.
Wenn der letzte Hauch verstummt, finden die Träume einen Weg.
Sie entfachen sich nicht sofort, sie schlüpfen zwischen Ritzen und Atemzügen.
Der Rand wird zur Brücke, die Dunkelheit lernt neue Morgenstunden zu singen.
Und der Raum bleibt bereit, das Licht zu jagen, das noch schläft.

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