In einem offenen Koffer atmet die Stadt. Die Straßen entrollen sich zwischen Nähten wie Stoffatemzüge. Türme sind weiche Schatten, Gassen in filigraner Webung. Jedes Etikett ist ein Fenster auf ein Quartier, das nicht schläft. Träume kommen herein wie Sternenstaub, streicheln den Reißverschluss. Eine Erinnerung erweckt Namen von Straßen und fernen Meeren. Der Koffer wird Himmel, eine Karte, die im Rhythmus der Welt pulsiert. Und ich gehe durch den Atem der Stadt, die offen bleibt.