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Versisognanti

Atem zwischen den Seiten

Im Fluss gibt das Buch sich der Strömung hin,
die Seiten saugen Regen und Schlamm ein;
Die Stille macht Platz zwischen jeder Falte,
ein Atemzug, der ohne Stimme und Gewicht bleibt.
Zwischen diesen Blättern atmet der Fluss langsam,
die Zeit fließt im Rhythmus des Stromes weiter;
jede Zeile ist ein nasses Segel, das verblasst,
die Tinte wird Algen auf der Erinnerung.
Wenn das Wasser es umhüllt, bleibt die Stille bestehen,
zwischen glänzenden Steinen und erloschenem Atem;
Wer vom Ufer zuschaut, kann es noch spüren,
diesen Atemzug, den ein Blatt zum Grund trug.

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