Zeit im Nebel
Die Zeit trägt einen Mantel aus Nebel,
ein Kälte, die hinter den Knochen Schweigen flüstert.
Sie sinkt rückwärts auf die Stufen des Herzens hinab,
jeder Tritt bewahrt einen Schlag, der ins Gegenteil atmet.
Es schreitet im Nachhinein, mit Händen, die die Gegenwart nicht berühren,
die Erinnerungen knüllen sich zusammen, Lichtsplitter auf dem Atem.
Der Mantel hält das Geräusch der fließenden Stunden zurück, stumm,
während die Seele zählt den Atem, dessen Ende nie kommt.
Wenn du hineinblickst, weitet der Morgen die Brusttür,
und die Zeit, müde, sucht den rechten Schritt wieder.
Der Nebel bleibt wie eine Signatur im Blick,
doch das Herz erwacht langsam und steigt in den Morgen.