Wurzeln zwischen den Palästen
Der Atem der Wurzeln kriecht durch die Risse der Mauern,
zwischen Palästen, die zu verschlingen und flüstern scheinen.
Die Zeit verharrt, im Hauch der Erinnerung.
Sie verflechten sich, unterirdisch, wie Fäden verstecktes Licht.
Sie enthüllen Steinpfade, wo niemand wirklich rennt.
Jeder Knoten erzählt Stimmen, die das Viertel bewohnten.
Das Gemurmel der Stadt wird leiser und lauscht zu.
Der Atem wird Wind zwischen Balkonen und Höfen.
Langsame Geschichten steigen aus dem Wasser durch die Gitter.
Wenn es regnet, bewahrt der Stein neue Stunden,
und wir bleiben lauschend, kleine Neugierige.
Wurzeln und Paläste erzählen gemeinsam die verharrte Zeit.