Wände des Windes
Die Erinnerung zerfällt in Windspritzer, an den Mauern eines nie bewohnten Hauses.
Erinnerungen entweichen wie Nebelkrümel, eingegraben in feine Risse.
Das Haus nimmt niemanden auf; nur das Echo lernt, sich zu erinnern.
Jede Wand birgt eine Farbe, die nicht hält, ein Seufzer, der verweht.
Die Decke speichert einen Schein, der niemals ruht.
Unsichtbare Gesichter lösen sich in Staub und kaltem Licht auf.
Niemand ist hier, doch die Luft bewahrt eine Karte der Präsenzen.
Die Erinnerung, aufgelöst, hängt zwischen Mauer und Leere.