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Versisognanti

Namen ungeborener Träume

Der Wind öffnet das Buch, zart wie atmendes Papier,
die Seiten zittern im Atem der Welt.
Namen flüstern zwischen noch ungeschriebenen Zeilen,
Träume, die nie die Geburt eines Wortes sahen.
Jeder Name ist ein Schlag, der den Toren entgleitet,
ein Versprechen von Licht, das noch nicht enthüllt ward.
Der Rand notiert Stille und verlorene Lichter,
die Tinte bewahrt, was noch nicht geboren ist.
Wenn das Buch geschlossen bleibt, bleibt der Wind darin,
ein Fenster auf das Mögliche, noch offen.
Vielleicht wird eines Tages ein Hauch jene Namen zurückbringen,
und jemand ihnen Form geben, in der wartenden Welt.

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