Versunkene Namen
Der Mund des Windes öffnet sich über den Abgrund,
murmelt verlorene Namen durch Salzbäche,
die Gipfel versunkener Burgen zittern leicht.
Namen ohne Land, nur Segel und Stein,
gleiten durch Algen wie verlorene Sterne,
das Gedächtnis widersteht und schwebt im Schweigen.
Wenn die Welle abebbt, höre ich die flüchtige Sprache,
jeder Name ist ein Segel, das einen Ufer sucht,
und der Wind schließt den Mund und lässt eine Karte im Meer.