Zum Hauptinhalt springen
Versisognanti

Stilles Licht

Ein Mondscheinhalo, stumm und zart,
streichelt den Traum, der nie geboren ward,
wie ein Windhauch durch die Dornen weht,
was das Herz vergisst und Zeit vergessen hat.
In der Leere der Nacht, bei abwesenden Sternen,
ich wandle ohne Spur, sehe ohne Wahrheit,
das verborgne Verlangen, Ecke eines Gedankens,
das die Stille umschließt, in stiller Ewigkeit.

Weitere Gedichte