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Versisognanti

Mond zwischen den Seiten

Der Mond atmet zwischen den ungeschriebenen Seiten,
leuchtend an einer noch unberührten Kante.
Staub zerbricht zu Atemfunken,
und die Stille bleibt wie Alphabet offen.
Verwebt Erinnerung und Wind in feine Fäden,
zeichnet Namen, die das Licht nie sahen.
Jeder Hauch lacht zwischen den erloschenen Linien,
wie ein Segel, das an einem Papierboot streift.
Das nicht geschriebene Buch birgt einen unausgesprochenen Anfang,
der Mond drängt durch die Zeilen, langsam und beständig.
Staub, Erinnerung und Wind weben ein geheimes Gewebe,
das nur auf einen Leser wartet, um Zeit zu werden.

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