Mond im Schwebezustand
Der Himmel flüstert, leicht und zart,
ein Gemurmel, das zu silbernem Atem verweht,
es löst sich in Mondblütenblättern auf,
eine Lichtberührung, die die Stille streift.
Zwischen Wolken aus Schatten und Seiden-Träumen,
verliert sich der Atem des Firmaments,
ein Sternenstaub geht im Nichts verloren,
wie ein Seufzer durch die Leere zieht.
Das Herz lauscht, langsam und zitternd,
dem uralten Flüstern einer himmlischen Stimme,
das zu Staub aus Träumen und Erinnerungen wird,
und sich in Blütenblätter reiner Nostalgie wandelt.
In dieser Hingabe färbt sich die Nacht,
von einem leisen Echo, vom Puls eines Hauches,
während der Himmel im Vergehen enthüllt
ein Geheimnis aus Licht und Poesie.