Mond der Vergessenen Träume
Am feinen Faden einer alten Nacht,
lächelt der Mond, von Geheimnis umhüllt,
malt Träume auf vergess’ne Gewässer,
während die Stille sein Flüstern hört.
Seine Strahlen streichen über stille Wellen,
und zeichnen Lichtspuren, die verwehen,
wie flücht’ge Erinnerungen aus längst vergangener Zeit,
die sich in kristallne Herzen eirren.
In seinem Lächeln birgt sich alter Weisheit,
ein Frieden, der jedes verlorene Geheimnis umarmt,
die Sehnsucht nach einer nie vergess’nen Welt,
bewahrt zwischen Sternen und stummem Wasser.
Und so, durch Windflüstern und Magie,
malt der Mond Träume aus Stein und Licht,
lassend in die Gewässer einen Hauch des Wunsches,
den nur das Herz noch hören kann.