Kristallmond
Im Schweigen des geheimen Gartens,
steigt ein Mond aus Kristall sacht empor,
durch Blumen, die den Zauberwind streifen,
ein leichter Tanz, ein Traum, der emporfließt.
Die Blütenblätter verwehen wie ein Seufzer,
unter den glänzenden Schritten ihres Tanzes,
silberne Spiegelbilder malen den Himmel,
eine Magie ewig, rein und stumm.
Durch Träumefalten enthüllt sich das Geheimnis,
ein kühles Licht, das das verborgne Herz zeigt,
Verlangen blühen in Eisreflexionen,
Kristallsand, ewig und flüchtig.
Und wenn der Morgen die müde Welt weckt,
bleibt der Pfad jenes Zauber-Tanzes.
Ein Mond aus Kristall, ein Traum, der bleibt,
im stillen Herzen einer fernen Nacht.