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Versisognanti

Gewicht im Spiegel

Der Pfützenboden schweigt; im Glas der Zeit biegt sich die Welt.
Im Reflexbild wiegen Schatten schwer, Geheimnisse, die nicht geboren werden wollen.
Es lügt nie und enthüllt, wer wir sind, wenn das Licht zerbricht.
Das Licht wird Waage, registriert Ängste und verbliebene Erinnerungen.
Die Schatten verlängern Konturen, fast bis zum Bewusstsein hin.
Unter dem Regen nehmen Geheimnisse Raum, ohne um Erlaubnis zu fragen.
Ich blicke und gebe nach; das Tragen dieser Last ist auch Selbsterkennen.
Jede Welle knickt es ein, doch löst es nicht ganz auf.
Der Reflex bleibt eine Wahrheit, die nicht lügt und tröstet.

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