Die Textur der Stille unter dem Schnee
Unter dem weißen Mantel, wo die Welt zur Warte wird,
ist nicht Abwesenheit das Schweigen, sondern ein gewebtes Sein.
Die Stille hat hier die Dichte des uralten Flockens,
ein Klumpen eisiger Luft, ein schüchternes Denken.
Es trägt die leichte Falte der ruhenden Erde,
und das erloschene Flüstern jedes blattreichen Blattes.
Sein Atem ist nicht leer, noch ein kalter Vergessenheitsschlaf,
sondern tiefes Lauschen, ein stilles Ich.
Jeder eingesperrte Klang, jedes verblasste Echo,
formt einen ätherischen Kristall, ein bewahrtes Juwel.
Es ist der Schlag der Zeit, die keine Eile mehr kennt,
das Versprechen eines Keimlings, noch ungesagt.