Die Flüchtige Reflexion
In der klaren Träne bei Morgengrauen,
ein Perlenglanz auf dem feinen Gras,
eine ganze Welt kondensiert sich dort,
und ein leichtes Geheimnis wird verfeinert.
Ein fragiles Echo, fast wie ein Klagelied,
von einem Traum, der gerade geboren und schon verweht,
ein schüchterner Schein, ein Gefühl,
in seinem Kristall so schnell und unendlich weit.
Dann steigt die Sonne auf, der Schleier fällt,
und die Illusion im Morgenlicht verweht.
Doch dieses Licht, ein flüchtiger Wunsch,
bleibt wie ein Seufzer, ein schwaches Schicksal.