Der Windwiderhall zwischen alten Blättern
Der Wind, ein ewiger Nomade, ohne Rast,
ruht sanft auf Bänden geschlossen und selten.
Zwischen vergilbten Seiten ist das Leben gelegt,
eine Zeit, die flüstert Stille und Sorgenlast.
Ein alter Hauch streift den verbrauchten Rand,
sucht nach dem Echo jedes Moments, der nie kam.
Eine schwache Sehnsucht verbirgt sich in jedem Rascheln,
von Stimmen einst lebendig, nun verstreut und stumm.
Der Wind erinnert an die Geschichte, die enthüllt wird,
die Worte der Liebe, das gelebte Leben.
Vielleicht der Schrei eines Herzens, ehrlich und fern,
oder das zarte Echo einer Geste, eines königlichen Gedankens.
Und der Wind seufzt, ein Atem alt und tief,
während er das verblasste, zerbrechliche Papier streichelt.
Kein Geräusch steigt aus seiner Welt empor,
nur der Duft einer Ära, die nun flüchtig ist.
Doch im Windhauch, der sie langsam blättert,
erwacht der Traum, ewig und ein wenig menschlich.